Die Ankunft war sehr chaotisch, überall standen Koffer und Taschen, ganz viele neue Menschen, die man teilweise noch nie gesehen hatte, doch tief im Inneren wussten wir: Dies war nur der Anfang. Der Anfang von etwas Neuem, Ungewohnten, der Anfang des Abenteuers JuLeiCa. Und trotz dieses sehr chaotischen Startes war es eine wunderschöne Zeit mit sehr tollen Menschen.
Nach einem ersten kurzen Mittagessen wurden wir in unsere Zimmer eingeteilt und hatten Zeit, um anzukommen, bis es mit der ersten Einheit losging.
In dieser ging es als erstes um das Thema: „Was brauche ich bzw. was kann ich tun, damit ich mich in der großen Gruppe wohlfühle?“ Außerdem haben wir viele organisatorische Dinge und Regeln besprochen, an die sich alle gehalten haben.
Am zweiten Tag haben wir uns mit unseren Stärken und Schwächen auseinandergesetzt, welche Erfahrungen/Eigenschaften wir schon fürs Teamer-Sein mitbringen und welche wir uns anarbeiten wollen.
Am dritten Tag haben wir uns die Entwicklungsphasen der Kindheit angeschaut und gemerkt, wie unterschiedlich wir alle sind, was wir dann in unserer Teamerarbeit auch anwenden können und dann vielleicht merken, dass es vielleicht nicht jedes Kind zu Hause so gut hat, wie man selbst es hat/hatte.
Am vierten Tag haben wir in Zweiergruppen jeweils zwei Spiele angeleitet und somit dann den Ablauf gelernt. Außerdem haben wir einen Stapel mit Spielen geschenkt bekommen, um Ideen für verschiedene Spiele, die wir nicht angeleitet haben, zu bekommen.
Am fünften Tag haben drei Jungs abends eine richtig schöne Andacht gehalten und uns somit einen schönen, vorletzten Abend vorbereitet, was auch noch mal Mut gemacht hat, später z. B. auf KonfiCamp auch mal eine Andacht zu halten.
Am sechsten Tag haben wir am Kurs „Prävention zur sexualisierten Gewalt“ mit Simona Herz teilgenommen.
Abends haben wir unseren letzten Abend mit Lagerfeuer, Stockbrot, Marshmallow und vielen Spielen gefeiert. Außerdem haben wieder zwei aus der Gruppe eine wieder wirklich schöne Andacht gehalten, die die JuLeiCa perfekt ausgeklingen hat.
Am letzten Tag haben wir in 3er-/4er-Gruppen einen Workshop für das Abschlusswochenende geplant, wofür wir uns auch ein Treffen pro Gruppe organisiert haben und dort dann alles Weitere besprechen.
Geschrieben von Nele Puls (Teilnehmerin)

