Bei schönstem Herbstwetter fand der BKT vom 05.11-07.11.2025 mit einer siebten Klasse aus der Oberschule Ohlenhof, Manuel, Rahel und Nina statt. Dieses Mal mit vielen verschiedenen Themenaspekten.
Nach unserem Moin-Programm mit Hausführung, Vorstellungsrunde und der Regel-Ampel konnten die Schüler:innen ihre langersehnten Zimmer sehen. Am Nachmittag begann unser erster thematischer Block, welcher unter der Frage „Wer bin ich?“ stand. Zuerst füllten die Schüler:innen in zweier Teams Steckbriefe aus, und stellten sich danach gegenseitig vor. Anschließend legten oder malten sie ihre Lebenswege. Sowohl Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wurden entweder bunt zu Papier gebracht oder kreativ mit verschiedenen Materialien gestaltet. Am Ende bewältigte die Klasse die erste Teamaufgabe, das Gabenschachbrett, bei welchem sich die Schüler:innen zu ihrem passenden Talent verschieben mussten.
Der Tag endete mit einer gemeinsamen Nachtwanderung, welche durch den hell leuchtenden Mond nicht all zu dunkel war, und einem Nachtgedanken von Manuel.
Der nächste Tag begann nach dem Frühstück mit einem kurzen Rate-Spiel, bei welchem die Schüler:innen überlegen mussten, wie die andere Person in bestimmten Situationen reagieren würde. Der Vormittag war von den Themen „Meine Wertevorstellungen“, „Toleranz“ und „andere Meinungen aushalten“ geprägt. Nach dem Ratespiel wurden in zwei Kleingruppen Wertepyramiden gelegt. Danach spielten wir eine Variante des Elefantenspiels. Hierbei versucht die Gruppe mit lilafarbenen Zetteln die Gruppe mit den gelben Zetteln davon zu überzeugen, einen ihrer lila Zettel zu nehmen. So konnten wir uns darüber austauschen, wie man andere von der eigenen Meinung überzeugen kann. Zuletzt arbeiteten die Schüler:innen zu unterschiedlichen Fragen an einer lebendigen Mindmap.
Nachmittags ging es um „Leben in Beziehung“. Die Schüler:innen positionierten sich reflektiert zu verschiedenen Aussagen und konnten ihre Meinung nach dem Anhören der anderen Positionen ändern. Weiter ging es mit der Methode „Zugeteilte Zukunft“, bei welcher es zu regem Tauschen der Karten und aufgeregten Gesprächen kam. Abgeschlossen wurde der Nachmittag mit Stationen, bei denen die Schüler:innen zur Ruhe kommen konnten. Entweder hörten sie entspannte Musik, malten etwas oder schrieben einen Brief an sich selbst. Außerdem konnten sie sich über verschiedene Impulsfragen unterhalten oder ihre aufgeschriebenen Sorgen in einem kleinen Feuer verbrennen. Der Klassenabend wurde gemeinsam an einem Lagerfeuer mit Stockbrot beendet.
Am letzten Vormittag beschäftigten wir uns mit dem Zusammenhalt in der Klasse. Erst löste die Klasse in drei Kleingruppen je drei kleinere Aufgaben. Dazu gehörte die Da Vinci Brücke, das Merken von vielen Gegenständen und das Malen eines von der Gruppe beschriebenen Bildes. Anschließend musste die ganze Klasse durch ein Labyrinth finden, was sie gemeinsam als ganze Klasse meisterten. Anschließend sprachen die Schüler:innen über ihre Sternstunden, Stärken, aber auch Herausforderungen. Gemeinsam endeten wir mit einer Gesamtreflexion der Bremer Klassentage. Nach einem letzten Mittagessen fuhr die Klasse mit etwas Verspätung wieder nach Bremen.
Insgesamt waren es aufregende und spannende Klassentage.












