Zu dem aktuellen Thema Demokratie, führte PiKS am 9.6. ein Projekt mit einer siebten Klasse der Oberschule Findorff durch.
Nach einem kurzen Ausblick in die kurz bevorstehenden Sommerferien überlegten die Schüler*innen, was sie zum Leben brauchen. Daraufhin stellten wir fest, dass viele der gesammelten Dinge nicht allein gesichert werden können, sondern durch viele Menschen in einem Staat gesichert werden. Jede Person konnte eine Liste schreiben, mit Dingen, die sie oder ihn nerven, doch nicht auf alles davon haben wir direkten Einfluss. Einige Entscheidungen liegen in der Politik. Wie ein (demokratischer) Staat funktioniert, erklärten zwei kleine Filme.
Doch obwohl wir alle im gleichen Staat leben, haben wir unterschiedliche Freiheiten. Dies wurde deutlich, indem jede Person in eine andere Rolle schlüpfte und Fragen für sie beantwortete, wie beispielsweise „Kannst du nachts sicher allein rausgehen?“.
Ein Abenteuer auf einer einsamen Insel fand ebenso an dem Vormittag statt, erst wurden die ersten gemeinsamen Schritte diskutiert und danach, wer auf die Insel dazu kommen darf. Schnell wurde deutlich, dass man Menschen anhand weniger Zuschreibungen nicht beurteilen kann, wodurch wir über die verschiedenen Ebenen von Diskriminierung sprechen konnten.
Demokratie lebt von Partizipation. Einige Fähigkeiten, die dabei hilfreich sind, übten die Schüler*innen an drei Stationen. Ihre Teamfähigkeit übten sie beim Turmbauen und ihre Meinung zu sagen bei einem Stell dir vor. An der letzten Station konnten sie ein Demonstrationsplakat kreativ gestalten.
Das Projekt endete mit einem Galeriegang, bei welchem verschiedenen Möglichkeiten sich im Stadtteil zu beteiligen gezeigt wurden. Es war ein spannender Projekttag mit vielen interessanten Gesprächen.





